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Moop Mama – Live Vol.1 (06.10.2017)

Das erste und (wie der Titel vermuten lässt) sicher nicht letzte Live-Album der Band. Viele Titel aus M.O.O.P.topia, aber auch der eine oder andere Song der ersten beiden Alben zeigen sich hier von ihrer anderen Seite. Die Live-Energie wird jeden packen. Man merkt, dass diese Jungs auf der Bühne zuhause sind.

 

 

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Moop Mama – M.O.O.P.topia (27.05.2016)

Mit ihrem dritten Album “M.O.O.P.topia” übersetzt Moop Mama den  “Moop-Mama-Moment”, den wir von der Bühne kennen in 14 Songs von dauerhafter Gültigkeit. Es geht darauf um die feinen Schattierungen des Mensch-Seins ebenso wie die großen Kontraste unserer Zeit. Es ist ein dezent poetisiertes Panoptikum unserer Gesellschaft und Gefühlswelt. Ein denkbarer Ort aus Ideen und Melodien. Eine “M.O.O.P.topia” eben.

Wie immer bei Moop Mama ist das Album voll von amüsanten Alltagsbeobachtungen. Es geht um schrecklich normale (und normal schreckliche) Pärchen. Es geht um unser aller Lust am Aufschieben. Es geht um den Irrsinn im Internet. Vor allem aber ist “M.O.O.P.topia” von einer neuen emotionalen Qualität. Vielen der Themen nähern sich Moop Mama mit losen Stimmungsskizzen, Bildern, die Spielraum zur individuellen Deutung lassen. Dieser Ansatz wird besonders auf “Meermenschen” deutlich, einem Song über die globale Flüchtlingskrise. Moop Mama laden das Thema nicht noch weiter mit Meinung auf, sondern fassen das urmenschliche Gefühl von kollektiver Ratlosigkeit in Musik.

So klingen auf “M.O.O.P.topia” mehr Einflüsse durch denn je zuvor. Die Wurzeln der Band liegen im Sound der Marching Bands aus dem amerikanischen Süden: Funk, Soul, Jazz. Diesmal hört man auch die Energie von Trap und Techno, Referenzen von Blues bis Old-School-Rap. Kesselbauer: “Wir haben alle möglichen Ansätze, von sehr vielen Leuten, in einen Band-Style verpackt, den man wiedererkennt.”

Dabei sind neben Texter, Rapper und Sänger Keno Langbein erstmals in der Geschichte der Band auch klassische Feature-Gäste zu hören: die Wesensverwandten von Blumentopf; der Bremer Flo Mega; Megaloh aus dem Umfeld von Max Herre; und Jan Delay, der Moop Mama kürzlich als Support-Act auf seine Tour durch die ganz großen Hallen einlud. Keno: “Das war eine prägende Zeit für die gesamte Band, wir haben viel gelernt. Aber wir haben zu jedem der Gäste eine Beziehung, zumindest musikalisch. Wir alle kommen aus dem Hip-Hop – aber machen etwas Anderes, etwas Neues, etwas Eigenes daraus.”

 

 

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David Raddish – Heartwood (2016)

Heartwood is the first Solo-Release of Drummer and Producer David Raddish. Using J Dilla influenced beats and combining them with a Massive Attack sound aestethic he creates a unique sound experience from which 6 songs emerge. 8 various artists from Vienna to Munic use this tailor-made soundscapes to settle themselves down and tell their stories at ease. Even if the narrated may differ, you will still experience that the tracks arise from the same sound-planet. A place filled with dust, dark nebula and deep waters where time seems to be shifted.

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